Alte Medikamente richtig entsorgen

18.07.2018

Die meisten Altmedikamente sind sog. "nicht gefährliche Abfälle" und gehören in die Restmülltonne.

Altmedikamente und Einmalspritzen in den Restmüll
Bei der Entsorgung über die Restmülltonne ist darauf zu achten, dass die Medikamente nicht in die Hände Unbefugter oder von Kindern gelangen können. Geben Sie daher die Altmedikamente in der Originalverpackung - jedoch ohne Schachtel und Beipackzettel - in einer undurchsichtigen Plastiktüte in die Tonne. Auch Mullbinden, Pflaster, Watte, Wattestäbchen, Kosmetiktücher, Papiertaschentücher sowie Einmalspritzen von chronisch Kranken gehören in die Restmülltonne. Um Verletzungen zu vermeiden, müssen Spritzen durchstichsicher verpackt sein.

Infektiöse und zytotoxische Abfälle
Infektiöse Abfälle sowie zytotoxische und zytostatische Medikamente aus der Krebsbehandlung werden in medizinischen Einrichtungen in separaten Behältern gesammelt und von speziellen Entsorgungsdienstleistern entsorgt. Diese Abfälle dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.

Wohin mit leeren Arzneimittel-Verpackungen?
Faltschachteln und Beipackzettel sind als Altpapier zu entsorgen. Die Durchdrückverpackungen, die sog. Blister aus Kunststoff und Aluminium gehören in den Gelben Sack, leere Kunststoffröhrchen und Tuben genauso. Restentleerte Glasflaschen mit Hustensaft und ähnlichem gehören - farblich sortiert - in die Glascontainer.

Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht
Damit weniger Medikamente teuer entsorgt werden müssen, nachdem sie vom Patient oder von der Krankenkasse bezahlt wurden, ist es wichtig Arznei in der richtigen Menge einzukaufen und sich nur das verschreiben zu lassen, was Sie auch wirklich einnehmen.

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