Kompostieren leicht gemacht
15.07.2026
Kompostieren ist die nachhaltigste und günstigste Methode, um Küchen- und Gartenabfälle sinnvoll zu verwerten. In jedem Garten müssen dem Boden Nährstoffe und Humus zugeführt werden - auf Dauer lauft er ansonsten aus. Die Zuführung von dem eigenen Kompost ist die Natürlichste Art, um dem Boden Nährstoffe zuzuführen.
Zur Eigenkompostierung eignet sich
- Gartenabfälle: Laub, Grünschnitt, Geckenschnitt, Blumen
- Küchenabfälle: Obst und Gemüsereste, Kaffeesatz, Teebeutel, Kartoffelschalen
- Eierkartons oder unbeschichtete Pappe
Nicht zur Eigenkompostierung geeignet
- Grüngut mit Pflanzenkrankheiten
- Gebratene/ gekochte Essenstreste
- Wurzelunkraut
Folgende Tipps für einen guten Kompost!
- Der Komposthaufen braucht Erdanschluss, damit Würmer, Insekten, Bakterien, Pilze & Co. den Komposthaufen erreichen.
- Der Komposthauben sollte ausreichend groß im Schatten und windgeschützt gelagert sein, um eine Austrocknung zu vermeiden. Bei Bedarf kann der Kompost auch etwas gegossen werden.
- Als unterste Schicht sollten Heckenschnitt oder Zweige verwendet werden, um den Kompost zu lockern und luftig zu halten.
- Eine Handvoll Gartenerde dazugeben um zu Beginn Mikroorganismen zu liefern.
- Grobe Abfälle sollten zerkleinert werden, damit die Kleinstlebewesen "arbeiten " können.
- Je vielfältiger die Mischung, umso wertvoller wir die Komposterde am Ende sein.
- Küchenabfälle am Besten mit Laub oder Gartenschnitt abdecken. Gekochte Essenreste sollten nie auf den eigenen Kompost, da sie Geruchsbelästigung verursachen und Ungeziefer anlocken.
- Während der Verrottung fällt der Kompost zusammen - durchschaufeln und umsetzen ist sinnvoll. Durch eine optimale Sauerstoffzufuhr wird der Kompost schneller fertig.
- Nach ca. 10-12 Monaten ist der Kompost fertig! Jetzt kann der Kompost gesiebt werden - die groben Bestandteile kommen einfach wieder zurück auf den Kompost - der Rest kann als nährstoffreiche Erde verwendet werden.
Bild: KU Bad Kissingen, Jenny Demel


