Zentrale SammelstelleWertstoffe und Problemabfälle

Wertstoffe und Problemabfälle

Mit Inbetriebnahme des zentralen Wertstoffhofes mit Problemmüllsammelstelle im Januar 1997 hat der Landkreis Bad Kissingen den Weg von der modernen Abfalldeponie zu einem umfassenden Abfallwirtschaftszentrum für die Landkreisbürger erfolgreich abgeschlossen. Die zentrale Einrichtung stellt die optimale Ergänzung zu den 22 im Landkreis bestehenden gemeindlichen Wertstoffhöfen dar.

Abfall ist nicht gleich Abfall!

Neben dem vorrangigen Ziel der Abfallvermeidung nach dem Bayerischen Abfallwirtschaftsgesetz (BayAbfG), ist auch die Entgiftung des Hausmülls sowie die stoffliche Abfallverwertung vor der Deponierung bzw. Verbrennung anzustreben. Der Wertstoffhof im Abfallwirtschaftszentrum bildet hierbei einen zentralen Baustein im Abfallwirtschaftskonzept des Landkreises, um den oben genannten Zielen umfassend gerecht zu werden. Über 20 verschiedene Behälter/Container stehen zur Sammlung von Wertstoffen zur Verfügung.

Wertstoffe (Beispiele)

  • Altreifen (gegen Gebühr)
  • Alu-Verpackungen
  • Autobatterien
  • CDs und DVDs
  • Elektronikschrott (z.B. Fernseher, Handy)
  • Knopfzellen/Trockenbatterien
  • Kühlschränke und Gefriertruhen
  • Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen
  • Metallfarbdosen
  • Metallschrott
  • Motoren- und Getriebeöl
  • PU-Schaumdosen
  • Styropor-Verpackungen
  • Tonerkartuschen und Tintenpatronen
Altreifen
Leuchtstoffröhren
Problemstoffe
Metallschrott

Sicherheitstrakt für gefährliche Abfälle

Die Problemmüllsammelstelle - für die Annahme und Lagerung von gefährlichen Abfällen - wurde nach den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen gebaut und eingerichtet. Sie dient zugleich als zentrale Anlauf- und Informationsstelle für alle gemeindlichen Sammelstellen.

Gestaltung/Architektur

Die benutzerfreundliche Baukonzeption und übersichtliche Gestaltung bis hin zur Verkehrsführung ermöglichen eine praktische Befüllung der einzelnen Wertstoffbehälter. Geschultes Personal hilft bei der richtigen Sortierung der Wertstoffe und ist auch beim Ausladen behilflich. Beim Bau des Wertstoffhofes wurden ökologische Baustoffe bevorzugt (wie z.B. unbehandeltes Lärchenholz). Im Jahr 2009 wurde der Wertstoffhof mit einem Containerstandort für die Sammlung von Elektro- und Metallschrott wesentlich erweitert.

Problemabfälle (Beispiele)

  • Abbeizer
  • Abflussreiniger
  • Ablauger
  • Aceton
  • Alkohol
  • Alleskleber
  • Ameisenvertilger
  • Ammoniak
  • Autopflegemittel
  • Backofenreiniger
  • Beizen
  • Bleichmittel
  • Brennspiritus
  • Desinfektionsmittel
  • Entfroster
  • Feuerlöscher
  • Fotochemikalien
  • Gifte aller Art
  • Herbizide
  • Insektizide
  • Kondensatoren
  • Laugen
  • Methanol
  • Nitrolack
  • Pestizide
  • Quecksilber
  • Säuren
  • Schneckenkorn
  • Terpentin
  • Wühlmausköder
  • Zweikomponenten-Kleber
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